Foto: Deutsch-Russisches Forum

Der Science Slam ist ein Wettbewerb im Vortragen von wissenschaftlichen Arbeiten. Das, worüber junge Wissenschaftler sonst nur im Labor oder im Seminarraum sprechen, kommt hier auf die ganz große Bühne. Sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Deutschland und Russland präsentieren ihre eigenen Forschungsergebnisse. In 10-minütigen Vorträgen wetteifern die Science Slammer um die Gunst der Zuschauer. Denn das Publikum ist die Jury und stimmt am Ende der Veranstaltung ab, wer der Slam-Champion des Abends wird. 

Anknüpfend an die Erfolge vergangener bilateraler Science Slams findet dieses einzigartige Wissenschaftsereignis nunmehr zum fünften Mal statt. Das Ziel ist immer dasselbe: junge Wissenschaftler aus beiden Ländern stärker zu vernetzen und ihnen eine Plattform für ihre Forschungsergebnisse zu bieten, mit der sie ein Publikum erreichen, das sie sonst nie erreicht hätten.

Als Featured Scientist wird Vorjahressieger Johannes von Borstel mit »Herzrasen kann man nicht mähen oder Crescendo retrosternaler Rhythmen« den Science Slam eröffnen. Der gestandene Science Slammer ist Medizinstudent, Kabarettist und Buchautor. Mit seinem Kardiogramm-Tanz heizte er im sibirischen Winter dem Publikum ein und wurde prompt auf den ersten Platz geklatscht. Nun gibt er außer Konkurrenz den Karlsruher Zuschauern musikalische Anleitung für eine Herzmassage.

Weitere Informationen zum Science Slam 2015 finden Sie hier.

Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht.

Eintritt frei!

Das Projekt findet im Rahmen der deutsch-russischen Städtepartnerkonferenz in Kooperation mit policult statt und wird gefördert mit freundlicher Unterstützung von Siemens AG, Lanxess AG, Rödl & Partner und Fond Russkij Mir.