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400 Jahre Haus Romanow: Das jüngste chef d´oeuvre von Juwelier Ananow

Einblick in die Ausstellung "Rückkehr des Verlorenen… ", die im Moskauer Historischen Museum seit Anfang August läuft.
Von RBTH
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Anfang August eröffnete das Historische Museum in Moskau eine Ausstellung des bekannten zeitgenössischen Juweliers Andrej Ananow, die seinem 70. Geburtstag gewidmet ist und sich "Rückkehr des Verlorenen… " nennt. // Osterei mit der Basilius-Kathedrale.
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Eines der Hauptausstellungsstücke ist das Osterei "400 Jahre Haus Romanow", für dessen Fertigstellung sein Juwelierteam ungefähr ein Jahr brauchte. "Im unteren Teil ist eine Silhouette des Kostroma-Klosters dargestellt, wo Michail, der erste Zar der Romanows, den Thron annahm. Der obere Teil zeigt das glanzvolle Sankt Petersburg, wo die Geschichte des Hauses Romanow ein Ende fand", erklärt Ananow. Im Ei befinden sich Kaiserkrone, Zepter und Kugel, sowie Portraits des Kaisers Nikolaus Romanow und seiner Frau. "Ich habe es so gemacht, dass es einen Teil der Geschichte bewahren würde, wie das Ei, das von Fabergé für den 300. Jahrestag des Hauses Romanow hergestellt wurde", sagt der Juwelier.
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Die Ausstellung enthält auch einige Innendekorationen, andere Ostereier und die Werke "Smolny-Kathedrale", "Basilius-Kathedrale" und "Kol-Scharif-Moschee" aus der Serie "Bedeutende Heilige Seiten Russlands". // Osterei mit der Isaakskathedrale.
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"Ich mag keine Artefakte ohne dramatische Komposition, so hat jedes Ei seine eigene Entstehungsgeschichte", sagt Ananow und fügt hinzu, dass Gäste der Ausstellung kleine Geschenke bekommen werden. // Osterei mit der "Kol-Scharif-Moschee".
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Andrej Ananow wurde 1945 in Leningrad geboren. Nach Abschluss der Universität mit Theater- und Kinospezialisierung arbeitete er eine Weile im Theater. Doch 1974 wurde er durch puren Zufall süchtig nach Juwelierarbeit: während er eines Tages einen Freund besuchte, sah er den Schreibtisch des Vaters seines Freundes mit Juwelierwerkzeug bedeckt. Ab den frühen 1990ern winkte ihm der Ruhm. // Anemone.
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1999 öffnete er seinen ersten Juweliersalon in Sankt Petersburg. Seine Werke sind ausschließlich von Hand gemacht. Einige von ihnen befinden sich in den Sammlungen von Königin Sophia von Spanien, vom König von Thailand, von Prinz Rainier III. von Monaco, Queen Elizabeth II. des Vereinigten Königreichs… // Waagschalen.
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1994, während eines Aufenthaltes der Queen Elizabeth II. in Sankt Petersburg, beschenkte er sie mit einem Brombeerzweig, der aus Gold, neophyte, marion, Bergkristall und Diamanten gemacht ist. "Danach hatte ich eine Lawine an Angeboten von britischen Zeitschriften: "Werben sie bei uns für 6000 Pfund pro Seite". Ich wunderte mich sehr: "Armer russischer Juwelier schenkt eurer Königin Juwelen, und ihr bittet ihn um Geld?" Maiglöckchen.
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Zu gegebener Zeit fing Ananows Osterei den Blick eines Fabergé-Experten ein, der ihm vorschlug, seine Produkte mit dem Namen des bekannten Juwelierhauses zu markieren. Er lehnte ab, in der Überzeugung, dass seine Produkte seinen eigenen Nachnamen tragen sollten. Das Haus Fabergé machte einen Kompromiss und man einigte sich auf eine doppelte Marke: Fabergé-Ananow. // Bluterlöser-Kirche.
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Jedoch zog er daraus nie einen Vorteil, da der Vertrag sich als uneinträglich erwies. Ananow weist direkte Vergleiche mit Fabergé ab und sagt, dass er der Nachfolger des Petersburg-Stils im Allgemeinen sei, und nicht Fabergé im Besonderen, dem es bestimmt war, der Berühmteste zu werden. // Osterei mit der Christ-Erlöser-Kathedrale.
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In der Sowjetunion wurden Juwelierwaren am Band hergestellt, indem man die Methoden des Gießens und Prägens anwendete. Darüber hinaus verboten die sowjetischen Autoritäten die Kombination zweier Metalle, worauf die gesamte Technik des vergangenen Jahrhunderts beruht hatte: in Silber fixierte Diamanten wurden in einem Goldrahmen befestigt, um die Beständigkeit zu erhöhen. // Osterei mit der Smolny-Kathedrale.
7. August 2015
Tags: ausstellungen, kunst, romanows

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