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Russische Märchen gezeichnet von Iwan Bilibin

Zum 140. Geburtstag des großen russischen Märchenillustrators.
Von Ksenija Isaewa
Ivan Bilibin
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Ivan Bilibin

Iwan Bilibin – ein Interpretationsmeister der russischen Folklore – wurde vor 140 Jahren, am 16. August 1876 in Sankt Petersburg geboren.
Ivan Bilibin

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Er lernte das Zeichnen in jungen Jahren, als Hobby neben seinem Jurastudium an der Sankt Petersburger Akademie.
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Außerdem nahm Bilibin an ethnografischen Expeditionen des Russischen Museums teil und bereiste so die nördlichen Gebiete Russlands, wo ihn die altrussische Holzbaukunst begeisterte.
Ivan Bilibin

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Das altmodische, rückständige Russland – gebrechlich, moderig, verstaubt – inspirierte ihn. Denn selbst unter einer dicken Staubschicht erkannte Bilibin die Schönheit seiner Heimat.
Ivan Bilibin

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Und so widmete der Meister seine kreative Suche der natürlichen russischen Schönheit.
Ivan Bilibin

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Berühmt wurde der Zeichner durch seine Illustrationen zu solchen Märchen wie „Iwan Zarewitsch, der Feuervogel und der graue Wolf“.
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Seine künstlerische Blütezeit erlebte Bilibin, als er an den Illustrationen für die Märchen des russischen Dichters Alexander Puschkin arbeitete.
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Das Russische Museum und die Tretjakow-Galerie erwarben gar seine Illustrationen zu „Märchen vom Zaren Saltan“ und „Märchen vom Goldenen Gockel“.
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Nach der Oktoberrevolution verließ er Russland und lebte in Kairo und Paris. 1936 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, die damals bereits in Leningrad umbenannt war.
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Als Leningrad im September 1941 von der Wehrmacht eingekesselt wurde, lehnte der Künstler die Evakuierung ab: „Aus einer belagerten Festung kannst du nicht fliehen, die musst du verteidigen“, sagte er damals. Im ersten Winter der Leningrad-Blockade verhungerte der berühmte Zeichner.
18. September 2016
Tags: kunst, literatur

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