Tim Kirby What did the last Russian tsar have in his garage Girls-cadets peggy lohse_germany Filigran_pic St. Isaac's Cathedral chemnitz_ausstellung_1300_2 Ottepel biskump_56_1000
Revolutionäre des Alltags: Russische Avantgarde in Chemnitz Von Perestroika bis Putin: Russland-Ausstellung von Daniel Biskup

Tauwetter in der Tretjakow-Galerie: Von Sozrealismus bis Nonkonformismus

Eine Ausstellung zeigt, wie die Kunst diese Zeit widerspiegelte.
Von Igor Rosin
Ottepel
Scrollen Sie nach unten um mehr zu sehen

Tretyakov Gallery

„Ottepel, das Tauwetter“ – hieß in der UdSSR die Zeit unter Nikita Chruschtschow. Die neue politische Epoche fing an mit dem Tod Josef Stalins in 1953. // Viktor Popkov, "Die Bauarbeiter von Bratsk", 1960–1961
Ottepel

Tretyakov Gallery

Politische Häftlinge wurden damals rehabilitiert, der Personenkult um den sowjetischen Diktator wurde entlarvt. // Yuri Pimenov, "Schnell über die Straße", 1963
Ottepel

Tretyakov Gallery

Mit dem Einmarsch der Sowjettruppen in die Tschechoslowakei 1968 endete die Liberalisierungsepoche in der UdSSR und mit ihr ging auch der Mythos über einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zugrunde. // Tahir Salahov, "Die Gladiolen", 1959
Ottepel

Tretyakov Gallery

Wie die Kunst diese Zeit widerspiegelte, zeigt eine Ausstellung, die jüngst in der Tretjakow-Galerie eröffnet wurde. // Yuri Pimenov, "Hochzeit auf der Straße der Zukunft",1962.
Ottepel

Tretyakov Gallery

Hier gibt es Werke von Juri Pimenow im Geiste der Sowjetromantik und den „strengen Stil“ von Wiktor Popkow mit seinen zahllosen Bauarbeitern auf ewigen Baustellen der „frohen kommunistischen Zukunft“. // Viktor Popkov, "Die zwei", 1966
Ottepel

Tretyakov Gallery

Hier gibt es auch Beispiele damaligen Industriedesigns (auch „Sputnik“, der erste künstliche Erdsatellit ist mit von der Partie); Bilder und Muster von Konsumgütern und Mode, einschließlich der Entwürfe von Slawa Saizew – dem „Roten Cardin“, der damals seine Karriere gerade erst anfing. // Tahir Salahov. "Am Kaspischen Meer", 1966
Ottepel

Tretyakov Gallery

Auch die „nicht offizielle Kunst“ der Sowjetunion ist durch die Werke jener Künstler vertreten, die nach dem Tauwetter Russland für immer den Rücken kehrten: Wladimir Jankilewski und Erik Bulatow, die ersten Sowjetmeister des Abstrakten. // Erik Bulatov, "Aufschnitt", 1965–1966
Ottepel

Tretyakov Gallery

Bis 11. Juni bleibt die Ausstellung geöffnet. // Vladimir Yankilevsky, "Kompostion", 1961
1. März 2017
Tags: sowjetunion, moskau

Mehr zum Thema

+
Folgen Sie uns auf Facebook