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Prunkvolle Roben auf dem Großen Romanow-Ball

Allegorische Europakarten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges

Humorvoll-propagandistische Landkarten appellierten an nationalistische Leidenschaften, verspotteten und verharmlosten die Feinde und dienten nebenbei als geografische Lernhilfe für Studenten.
Von Ksenija Isaewa, RBTH, Wladimir Stacheew

Foto: Archivbilder, Redakeur: Wladimir Stacheew, Musik: Jean Louis Hargous "Ritournelle"

Seit 1870 bildeten Landkarten regionale Stereotype, Tiere, symbolische Bilder sowie mythische und historische Figuren dar, die mit bestimmten Ländern assoziiert waren. Sie entwickelten sich so zu

einem beliebten Medium, um Vorurteile, Humor und politische Kommentare zu transportieren. Die ernthaft-heitere Landkartenkarrikatur als Genre erreichte zu Beginn des Ersten Weltkriegs den Gipfel seiner Popularität.

Aus vielen der oben gezeigten Karten ist ersichtlich, dass verzerrte und groteske Beschreibungen den am wenigsten beliebten Nationen vorbehalten sind, während das Heimatland selbstverständlich in einem normalen und heroischen Licht erscheint. Das Genre verlor an Bedeutung, als der Krieg sich hinzog und Poster zum verbreiteten und dominanteren Propagandamedium wurde.

14. April 2014
Tags: geschichte, humor

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