Schwimm-WM: Synchronschwimmerinnen holten für Russland zweimal Gold

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Nach zwei Tagen Schwimmweltmeisterschaft gelang es der Mannschaft Russlands zwei Goldmedaillen zu gewinnen.

Nach zwei Tagen Schwimmweltmeisterschaft gelang es der Mannschaft Russlands zwei Goldmedaillen zu gewinnen. In beiden Fällen siegten russische Synchronschwimmerinnen.

Am Samstag gewann Swetlana Romaschina das technische Programm unter den Solistinnen. Gold brachte ihr die Aufführung einer Nummer mit der Filmmusik aus "Pretty Woman".

Und am Sonntag wurde Romaschina schon beim Wettkampf der Duette Beste - zusammen mit Natalja Ischtschenko, die in diesem Jahr nach der Geburt ihres Sohnes in den Sport zurückkehrte. Die Russinnen traten mit "Die Zigeunerin" auf und jede eroberte für sich Rang 17.

"Ich kann nicht sagen, dass das mein aufregendster Start war, - sagte die dreifache Olympiasiegerin Natalja Ischtschenko in einem Interview mit der Agentur "R-Sport". - Zu diesem Programm kehren wir nicht mehr zurück, immer gibt es diesbezüglich Bedauern, aber die Elemente wandern bei uns nicht aus dem Programm, wir können uns das nicht erlauben".

Zum ersten Mal in der Geschichte wurden auch Medaillen in den gemischten Synchronschwimm-Duetten gewonnen. Das russische Paar Darina Walitowa-Alexander Malzew wurde zweites und gab gegen den berühmten Amerikaner Bill May nach, der mit seiner Partnerin Christina Jones auftrat. Die Russen führten ein Programm mit der Musik aus der sowjetischen Serie "17 Augenblicke des Frühlings" auf, das von einem sowjetischen Agenten im nationalsozialistischen Deutschland handelt.

Beim Wasserspringen holte das russische Paar Wiktor Minibajew und Artjom Tschesnakow Bronze. Den Sieg feierten die Chinesen Chen Aisen und Lin Yue.

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