„Bulgaria“-Untergang

122 Opfer kamen bei der Schiffskatastrophe ums Leben. Foto:Kommersant

122 Opfer kamen bei der Schiffskatastrophe ums Leben. Foto:Kommersant

Die Gesamtzahl der Opfer beläuft sich auf 122, berichtet RIA Novosti unter Berufung auf die für die Teilrepublik Tatarstan zuständige Hauptverwaltung des Katastrophenschutzministeriums Russlands.

„Gemäß den präzisierten Listen der ‚Bulgaria’-Passagiere sind jetzt alle Leichen geborgen“, teilte ein Amtssprecher mit.
Das 1955 in der damaligen Tschechoslowakei gebaute Motorschiff war am 10. Juli auf dem tatarischen Abschnitt der Wolga gesunken. Der Unfall ereignete sich während eines heftigen Gewitters etwa drei Kilometer vom Ufer entfernt. Es handelt sich um das schwerste Schiffsunglück in Russland seit 25 Jahren.

Das Wrack des Ausflugsschiffs wurde letzte Woche gehoben und auf eine seichte Stelle abgeschleppt. Die Ursache des Untergangs ist noch nicht geklärt. Nach Berichten von Augenzeugen hatte die Bulgaria, die von Kasan nach Bulgar unterwegs war, schon beim Auslaufen eine Schieflage zur rechten Seite hin; der linke Motor sei defekt gewesen.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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