Bohrinsel-Unglück in Fernost

Foto: AP

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Bohrplattform im Ochotskischen Meer gesunken

16 Tote sind nach dem Stand vom Montagmorgen nach dem Unglück auf der Bohrinsel Kolskaja im Ochotskischen Meer geborgen worden, berichtet die russische Hochsee- und Binnenschifffahrt-Behörde Rosmorretschflot.

Die Bohrinsel, die von der Halbinsel Kamtschatka zur Insel Sachalin bugsiert wurde, war am Sonntag während eines Sturms 200 Kilometer von der Sachalin-Küste entfernt gesunken. Von den 67 Menschen, die sich an Bord der Bohrinsel befanden, konnten 14 gerettet werden. Die Wassertemperaturen im Raum des Unglücks liegen bei Null Grad Celsius.

Der russische Präsident Dmitri Medwedjew hat am Sonntag die Anweisung gegeben, den Betroffenen bei der Havarie der Bohrplattform im Ochotskischen Meer vor der Küste der Insel Sachalin jede notwendige Hilfe zur erweisen. „Die Ermittlungsorgane bekamen den Auftrag, alle Umstände der Havarie zu klären“, teilt der Kreml-Pressedienst mit.

Der erste Stellvertreter des Zivilschutzministers, Ruslan Zalikow, informierte Medwedew am Sonntag über die Rettungsaktion im Ochotskischen Meer, die nach seinen Angaben trotz komplizierter Witterungsbedingungen fortgesetzt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst bei RIA Novosti