Keine Panik vor dem Winter

Wenn wir das Wort „Russland“ hören, assoziieren wir „sibirische Temperaturen“. Ja, in Russland kann es richtig kalt sein; auch wenn sein Klima von der Polar- bis zur subtropischen Zone an der Schwarzmeerküste reicht, wo die durchschnittliche Temperatur im Januar bei plus 15 Grad liegt.

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So zum Beispiel in Sotschi, das sich mit Nizza den Breitengrad teilt. Die Sotschianer werden von den Russen anderer Regionen beneidet, am meisten wohl von den 470 Einwohnern der kleinen Ortschaft Oimjakon in Jakutien, in der vorletztes Jahr minus 72 Grad (!) gemessen wurden. Der Winter prägt alle Lebensbereiche, ist aber für die Menschen so alltäglich, dass sie ihn gelassen aufnehmen. Wir servieren Ihnen einige Kostproben von der russischen Lebenswelt zur kalten Jahreszeit.

Sotschi

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Die Stadt schmiegt sich über fast 150 Kilometer an die nordöstliche Küste des Schwarzen Meers. Der subtropische Badeort wurde in den 1930ern populär, als Josef Stalin hier seine Datscha errichten ließ und Sotschi zur nationalen Kurstätte erklärte. 2014 werden hier die olympischen Winterspiele stattfinden. 

Oimjakon


Der winzige Ort im Osten der Teilrepublik Sacha (Jakutien) liegt zwar fast 3000 Kilometer vom Nordpol entfernt, ist aber statistisch betrachtet der kälteste Ort der Welt. Am offiziellen "Kältepol" der Erde wird es im Sommer dennoch über 30 Grad warm.


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