Putin mimt Gleitschirm-Leittier für Kraniche

Die kühne Aktion soll auf der Jamal-Halbinsel in Nordwestsibirien stattfinden. Dort werden Nonnenkraniche (auch Sibirische Kraniche genannt) gezüchtet, die vom Aussterben bedroht sind. Wladimir Putin soll mit einem Gleitschirm einen Schwarm Jungtiere anführen, um sie auf den späteren Überflug zum Überwintern nach Mittelasien vorzubereiten.

Laut Alexander Sorokin, dem Leiter des Tierschutz-Projekts „Flug der Hoffnung", hängt Putins Teilnahme vom Wetter ab. Der russische Präsident, der bekannt ist für seinen Hang zum Extremsport, habe eine „spezielle Ausbildung im Gleitschirmfliegen" erhalten. Dies bestätigt auch Putins Pressesprecher Dmitri Peskow.

Arseni Grizkewitsch, Leiter der Gleitschirm-Flugschule „Deltafly", erklärte gegenüber der Agentur „Russkaja Sluschba Nowostej", die Ausbildung dauere etwa ein halbes Jahr. Man brauche 20 Stunden Theorie und mindestens 15 Stunden Praxis in der Luft, am besten seien aber zwei Flugstunden täglich.

Am Freitag eröffnet Putin in Wladiwostok den APEC-Gipfel. Der Gleitschirmflug soll Donnerstag steigen.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Russland Aktuell.

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