Architekten aus Frankreich und den USA prägen das neue Moskau

Weg vom Kreml: Vergrößertes Moskau soll ein neues politisches Zentrum werden. Foto:  Kommersant.

Weg vom Kreml: Vergrößertes Moskau soll ein neues politisches Zentrum werden. Foto: Kommersant.

Ausländische Teams haben am Mittwoch in einem vor sechs Monaten gestarteten Architektenwettbewerb um das beste Konzept für die vergrößerte Moskau gesiegt.

Die Jury erkannte die Gruppe der französischen Architekten Antoine Grumbach et Associés  als das beste Team an, das interessante Lösungen für die Entwicklung des Ballungszentrums Moskau vorgeschlagen hatte. Die Franzosen haben bisher an Entwicklung eines ähnlichen Projektes – „Groß-Paris“ – teilgenommen.  

Im Wettbewerb um das beste Projekt für das neue Föderale Regierungszentrum gewann das US-Team Urban Design Associates das schon große Erfahrungen bei der Durchsetzung von Mega-Projekten gesammelt hat. Die russischen Teilnehmer des Architektenwettbewerbs sind sich darin einig, dass sie verloren haben, weil sie weniger erfahren sind als ihre ausländischen Kollegen.

 2011 war das Territorium der russischen Hauptstadt um Gebiete des Moskauer Umlands erweitert worden – die Fläche der Metropole hat sich dadurch fast verdoppelt. Die Moskauer Stadtbehörden hatten Anfang 2012 den Wettbewerb um das beste Konzept für die Entwicklung des Ballungszentrums Moskau ausgeschrieben. Ende Februar hatte eine Expertengruppe zehn Architektengruppen, darunter vier russische und sechs ausländische, gewählt, die die Konzeption des „neuen“ Moskaus“ entwickeln sollten.

Die Erschließung der neuen Territorien von Moskau wird nach Einschätzung der französischen Experten 7,5 Billionen Rubel kosten.
 

Dieser Beitrag erschein zuerst bei RIA Novosti. 


 

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