„Musik + X“: Deutsche Popkultur zu Gast in Moskau

Foto: Pressebild

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Das Herbstprogramm des Deutschlandsjahres in Russland lockt mit zeitgenössischer deutscher Musikkultur: Zahlreiche bekannte deutsche Bands und DJs sind im Rahmen von „Musik + X“ bis zum 25. September in Moskau zu sehen und zu hören. Diskussionsveranstaltungen rund um Popmusik runden das Programm ab.

„Musik + X“  ist mehr als eine gewöhnliche Ausstellung. In den vier Pavillions des Moskauer Kulturzentrums Artplay kann man sich auf Monitoren Musikvideos angucken und Alben verschiedenster Bands aus ganz Deutschland - von München über Köln, Frankfurt bis Jena - anhören. Begleitet wird die Ausstellung von Konzerten, Workshops und Podiumsdiskussionen mit deutschen und russischen Musikern. Eröffnet wurde „Musik + X“  mit einem Konzert deutscher und russischer Rapper - das Finale des Projekts „mit Rap unterwegs“.

Rapunterwegs


26 Jugendliche aus ganz Russland trafen auf zehn Teilnehmer der HipHop Academy Hamburg, um zum Thema „Mobilität“ gemeinsam zu rappen. Nach einem dreiwöchigen Sommercamp in Deutschland wurde das Ergebnis mit einem gemeinsamen Konzert auf der „Musik + X“ -Bühne präsentiert. Im Anschluss an den Gig verzauberte die Berliner Elektropop-Königin Barbara Morgenstern das Publikum mit ihrer samtweichen Stimme, und DJ „Mujuce“ (Roman Litvinov) heizte dem Publikum ordentlich ein.

VollesProgrammnochbis25.September


Bis zum 25. September bitete „Musik + X“ noch ein volles Programm. Am 9. September findet ein „Vinylpicknick“ im Rahmen des fünften Festivals

zeitgenössischer Musik und Mediakunst MIGZ statt - selbstverständlich mit DJs, Platten und kurzen Vorlesungen. Am 14. September wird Lydia Daher aus Berlin die Moskauer mit einem Mix aus Pop-, Indie- und Rockmusik beglücken. Und am 20.September diskutieren die Musikerin und Produzentin Gudrun Gut sowie der Musikkritiker und DJ Sasha Kösch mit ihren russischen Kollegen über Musikunderground. Diese Veranstaltungen sind nur einige von vielen, die im Rahmen des Projekts „Musik + X“ noch anlaufen werden.

Doch auch in St. Petersburg und Nowosibirsk darf man sich freuen: Auch dort werden Künstler aus Deutschland auftreten.