Blokada – Dokumentares Theaterstück

Experimentelle Theaterprojekt Berlin-St. Petersburg BLOCKADA im Rahmen des russisch-deutschen Kulturfestivals "MaYowka"

Regisseuren: Lioba Reckfort (Berlin), Oleg Eremin (St. Petersburg)

Schauspieler: Duplex Ngoko, Boris Ponev, Heike Holuba, Lida Fradkina, Kinder.

Nach der Theateraufführung findet ein Publikumsgespräch statt.

„Ich habe schon 148478 Schneeflocken gesprengt“ – die Stimme eines Kindes aus dem Inneren einer belagerten Stadt, in der 100 Gramm Brot ein Menschenleben wert sind und in der Bombeneinschläge zum Alltag geworden sind. Auf den Straßen liegen Leichen. Ein Kindheit, die zur Hölle geworden ist. Auch das ist der Preis für den Siegt.



Blockade – Zusammenballung des Schmerzes.


1941 umstellte das deutsche Heer Leningrad. 1948 schlossen russische Truppen Berlin ein. Heutzutage sterben hunderte Migranten aus Afrika bei dem Versuch dem „schwarzen Kontinent“ zu entfliehen. Die Blockade lebt weiter. Jeder hat seine eigene.



Die Blockade – In Bearbeitung.


Sie werden kein fertiges Theaterstück sehen. Wir werden Ihnen eine Etappe unserer Arbeit zeigen, die schon ein Jahr andauert und erst dann beendet ist, wenn wir gelernt haben die Sprache unseres gemeinsamen Leides zu sprechen. Noch sprechen wir verschiedene Sprachen, streben jedoch danach, einander besser zu verstehen. Wir suchen.

Sprache: Russisch, Deutsch

Preis: 300 Rub., Studenten: 200 Rub.

Termin: 29 Oktober 2012, Beginn um 20:00 Uhr

Dauer: 60 min.

Veranstaltungsort: Thetaterraum "Bunker" im Klub "Griboedov", Ul. Woronezhskaya 24, Metro "Ligovskij Prospekt", St. Petersburg

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