22. FilmFestival Cottbus – Festival des osteuropäischen Films

Die Welt zu Gast in Cottbus – sechs Tage lang wird die Stadt in der Lausitz zum Treffpunkt prominenter Regisseure, Darsteller und Produzenten aus Ost und West. Als führendes Forum des osteuropäischen Films bietet das Festival seinen Besuchern einen umfassenden Überblick über das aktuelle Filmschaffen des gesamten mittel-, ost- und südosteuropäischen Raums. Wieder sind auch zahlreiche Produktionen aus Russland mit dabei.

Vom 6. bis zum 11. November lädt das FilmFestival Cottbus zu seiner 22. Ausgabe ein. Die drei Wettbewerbe und zehn Programmsektionen des weltweit führenden Forums für osteuropäischen Film zeigen über 150 Spiel-, Kurzspiel-, Animations- und Dokumentarfilme  aus 36 Ländern.

 

Das Publikum hat während der Festivalwoche die einzigartige Möglichkeit, Filmbeiträge aus Ost- und Mitteleuropa zu sehen, die in Cottbus oftmals ihre Welt-, internationale oder deutsche Premiere erleben.

 

Den Freunden des russischen Kinos ist in Cottbus ein ganzer Thementag gewidmet, der „Russkiy Den“ am 7. November 2012.

 

Russische Filme im Progamm des 22. FilmFestival Cottbus


Fokus

Di 6.11., 17.00 Uhr Weltspiegel

DIE HORDE (ORDA)

Andrey Proshkin | Russland 2012 | 128 min – Deutsche Erstaufführung

1357. Die Mongolen beherrschen Asien und einen großen Teil Europas. Da wird der Heilige Alexej, Metropolit von Moskau, an den Hof des Khans bestellt, um dessen Mutter zu heilen. Das Schicksal der christlichen Welt hängt nun allein von ihm ab. Monumentales Geschichtsspektakel, erzählt aus der Sicht der russisch-orthodoxen Kirche.

Wettbewerb Spielfilm

Do, 8. Nov., 17.00 Uhr Stadthalle

KOKOKO

Avdotja Smirnova| Russland 2012 | 84 min – Deutsche Erstaufführung

In einem Zugabteil nach St. Petersburg. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Lisa ist eine biedere Kuratorin, während die freizügige Vika ihre Zeit lieber mit Feiern als im Museum verbringt. Und trotzdem werden sie Freundinnen. Ob das gut geht? Kurzweilige Komödie aus Russland.

Fr, 9. Nov., 21.30 Uhr Stadthalle

IM NEBEL (V TUMANE)

Sergei Loznitsa | Deutschland, Lettland, Niederlande, Weißrussland, Russland 2012 | 126 min – Deutsche Erstaufführung

Sommer 1942, im Westen Russlands. In einem von den Deutschen besetzten Gebiet wird ein Mann der Kollaboration mit den Besatzern bezichtigt. Wie gehen er und seine Familie damit um? Wie macht der Krieg aus Menschen Ungeheuer? Das neue Werk von Regisseur Sergei Loznitsa (MEIN GLÜCK, 2010).

 

Das Programm des Festivals zum Download finden Sie hier.  

 

Weitere Informationen

Weitere Programmpunkte und zusätzliche Informationen finden Sie unter:

http://www.filmfestivalcottbus.de/

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