„Progress“ erreicht ISS: Russland bringt per Express Nachschub für die Crew

Die Progress M-17M hat am Dienstag an die Internationale Raumstation ISS angedockt. Der russische Raumtransporter, der am Vormittag gestartet war, benötigte statt der gewöhnlichen zwei Tage nur sechs Stunden, um die ISS zu erreichen. Das sei das zweite Mal, dass Frachten mit der Progress „per Express" zur ISS gebracht werden, teilte ein Sprecher des Flugleitzentrums (ZUP) in Koroljow bei Moskau mit.

Der erste Testflug war Anfang August erfolgreich verlaufen. Die Progress-M-17M brachte Treibstoff, Sauerstoff, Forschungsausrüstungen,

Medikamente sowie Lebensmittel und Trinkwasser - insgesamt 2,4 Tonnen - zur ISS. Derzeit befinden sich die russischen Kosmonauten Juri Malentschenko, Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin sowie die NASA-Astronauten Sanita Williams und Kevin Ford und der japanische Raumflieger Akihido Hoshide an Bord der ISS. Seit 1972 sind bereits mehr als 130 Raumfrachter vom Typ Progress ins All geflogen. Nur ein Progress-Start scheiterte am 24. August 2011 wegen einer Panne der Sojus-U-Trägerrakete.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti. 

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