Brandsatz gegen Moskauer Tierheim – 13 Hunde und Katzen qualvoll verendet

Bei lebendigem Leibe verbrannt sind mehr als zehn Hunde und Katzen in einem Moskauer Tierheim. Hinter dem Brand stehen vermutlich Tierhasser.

Sonntagnacht um halb zwei rollte laut den diensthabenden Voluntärinnen in dem Tierheim Alma im Osten von Moskau ein grüner Lada vor. Ein Mann warf etwas über den Zaun und raste davon, berichtet die Alma-Direktorin Ljudmila Bytschkowa der Zeitung „Iswestija". Kurz darauf brach das Feuer aus. Obwohl die Feuerwehr rasch zur Stelle war, konnten fünf Hunde und acht Katzen nicht gerettet werden.

Die Leiterin des Tierheims schließt nicht aus, dass es sich bei dem Brandstifter um einen der gefürchteten Dog-Hunter handelt, die in letzter Zeit in der russischen Hauptstadt vermehrt ihr Unwesen treiben. Ihre Institution habe jedoch niemals Drohungen erhalten, so Bytschkowa. Die Anrainer seien dem Projekt gegenüber verständnisvoll eingestellt gewesen. „Das Tierheim gibt es schon über 15 Jahre, wir hatten niemals Feinde."

Die isolierten Behausungen wurden vollständig ein Raub der Flammen, Tierfutter im Wert von tausenden Euro verbrannte. Die überlebenden Tiere sind dringend auf Hilfe angewiesen, hieß es.

Auch die Polizei hält Brandstiftung für die wahrscheinlichste Ursache des Feuers.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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