Russlands Vizeaußenminister verhandelt mit syrischer Opposition

Der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow, Russland-Sonderbeauftragter für den Nahen Osten, hat sich am Montag mit der Führung einer Reihe von Gruppierungen getroffen, die der Nationalen Koalition der syrischen Opposition und der Revolutionskräfte angehören – darunter der Vorsitzende des Syrischen Nationalrates George Sabra.

Die Treffen fanden in Istanbul im Rahmen einer Arbeitsreise Bogdanows in die Türkei statt. Im Blickpunkt stand die Suche nach Wegen zur schnellstmöglichen Lösung der Syrien-Krise.

„Dabei hob Bogdanow hervor, dass die russische Seite die aktive Arbeit mit ausnahmslos allen syrischen Oppositionskräften fortsetzt. Russland

geht vor allem von der Wichtigkeit ihres Zusammenschlusses auf Grundlage der entsprechenden Syrien-Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und der Konsensbestimmungen des Genfer Kommuniques der ‚Aktionsgruppe' vom 30. Juni aus. Diese Resolutionen sehen eine umfassende Feuereinstellung und die Aufnahme eines politischen Übergangsprozesses durch einen Inklusivdialog zwischen Vertretern der syrischen Regierung und der Opposition vor", heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums.

Nach Meinung der Teilnehmer an den Treffen soll die Beilegung des Konflikts in Syrien feste juristische und praktische Garantien der Sicherheit, der Rechte und Interessen, darunter eine gleichberechtigte Beteiligung am politischen und Wirtschaftsleben des Landes, für alle ethnischen und konfessionellen Gemeinden und Bürger Syriens gewährleisten.

„Es wurde auch das unveränderliche Festhalten an der Souveränität, Unabhängigkeit, nationalen Einheit und territorialen Integrität Syriens bestätigt", teilte das russische Außenministerium mit.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti. 

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