Russland: Raketenstart in Nordkorea verstößt gegen UN-Resolution

Der Start einer Rakete, den Nordkorea trotz der ablehnenden Haltung der Weltgemeinschaft, darunter auch Russlands, vorgenommen hat, löst tiefes Bedauern aus, heißt es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums am Mittwoch. In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass dieser Schritt Pjöngjangs ein Verstoß gegen die Resolution 1874 des UN-Sicherheitsrates sei, die Nordkorea Raketenstarts unter Nutzung von ballistischen Technologien verbiete.

„Der Raketenstart wird nicht zu einer Festigung der Stabilität beitragen, sondern die allgemeine Situation in Nordostasien negativ beeinflussen und die Umsetzung der Programme für die multilaterale Wirtschaftszusammenarbeit in der Region ernsthaft erschweren", so das Ministerium.

Am Mittwochmorgen gab Nordkorea bekannt, den Satelliten Kwangmyongsong 3 mit Hilfe der Trägerrakete Unha 3 erfolgreich auf eine Umlaufbahn gebracht zu haben. Die Weltgemeinschaft vermutet jedoch, dass Pjöngjang in Wahrheit ballistische Raketen testet, die Kernladungen tragen können.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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