Russlands Generalstab: Einmischung von Dritten in Syrien-Konflikt unzulässig

Russlands Generalstabschef, Generaloberst Valeri Gerassimow, hat die russische Haltung bestätigt: Moskau sei gegen eine Einmischung einer dritten Seite in den Syrien-Konflikt. „Wir sind der festen Meinung, dass die Beilegung des Konfliktes in Syrien nur durch die beiden Konfliktparteien, ohne die

Einmischung irgendeiner dritten Seite, um so mehr ohne Anwendung militärischer Gewalt durch diese, möglich ist", sagte Gerassimow am Donnerstag, nach Verhandlungen mit dem Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, Knud Bartels.„In Syrien verschlechtert sich die Situation. Allerdings stationiert die NATO Fla-Raketensysteme in der Türkei", betonte der russische Generalstabschef. Bartels versicherte seinerseits, dass die Stationierung der Patriot-Systeme eine Schutzmaßnahme sei, die auf Antrag der Türkei ergriffen worden sei. „In diesem Fall hat die Allianz auf den Antrag eines ihrer Mitglieder" geantwortet, hieß es. Bartels zufolge teilt die NATO die ernsthafte Besorgnis Russlands über die Situation in Syrien und verspricht, den Kontakt mit Gerassimow zu dieser Frage aufrechtzuerhalten.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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