Rund 40 Festnahmen bei der Oppositionskungebung in Moskau

Nach offiziellen Angaben  versammelten sich am Samstag auf dem zentralen Lubjanka-Platz in Moskau rund 700 Menschen. Foto: Ruslan Suchschin.

Nach offiziellen Angaben versammelten sich am Samstag auf dem zentralen Lubjanka-Platz in Moskau rund 700 Menschen. Foto: Ruslan Suchschin.

Die Moskauer Sicherheitskräfte haben am Samstag rund 40 Regierungsgegner bei einer von den Stadtbehörden nicht genehmigten Demonstration festgenommen, darunter mehrere Oppositionsführer.

Nach polizeilichen Angaben handelt es sich unter anderem um den Koordinator der Linken Front, Sergej Udalzow, Fernsehmoderatorin Xenia Sobtschak und Solidarnost-Aktivist Ilja Jaschin. Sie als unmittelbare Organisatoren hätten Bürger aufgerufen, an der nicht genehmigen Aktion teilzunehmen, hieß es in der Mitteilung. 

 Offiziellen Angaben zufolge versammelten sich auf dem zentralen Lubjanka-Platz in Moskau rund 700 Menschen, darunter etwas mehr als 300 Journalisten. Unter den Teilnehmern waren auch der Schriftsteller Dmitri Bykow, der Regisseur Maxim Witorgan sowie der Blogger und Anwalt Alexej Nawalny, der später ebenfalls vorübergehend festgenommen wurde.

Nach etwa drei Stunden wurde die Demonstration aufgelöst. Es gab nach Ansicht von anwesenden Vertretern der Gesellschaftskammer keine nennenswerten Verstöße, weder durch die Sicherheitskräfte noch durch Demonstranten. Die Polizei ließ später Udalzow, Jaschin, Sobtschak und Nawalny auf freien Fuß, ohne ihnen etwas zur Last gelegt zu haben. Angaben zum Schicksal anderer Festgenommener lagen zunächst nicht vor.

Die Opposition hatte für den Samstag eine Demonstration und einen Protestmarsch durch eine zentrale Straße zum Lubjanka-Platz geplant, was von den Stadtbehörden abgelehnt wurde. Ihrerseits wollte die Opposition die von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Alternativrouten nicht akzeptieren unNach polizeilichen Angaben handelt es sich unter anderem um den Koordinator der Linken Front, Sergej Udalzow, Fernsehmoderatorin Xenia Sobtschak und Solidarnost-Aktivist Ilja Jaschin. Sie als unmittelbare Organisatoren hätten Bürger aufgerufen, an der nicht genehmigen Aktion. 

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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