Nach Massaker in US-Schule: Medwedjew gegen freien Waffenverkauf in Russland

Nach dem Amoklauf mit 28 Toten in einer Grundschule in den USA hat sich der russische Regierungschef Dmitri Medwedew erneut gegen ein freies Tragen von Waffen in Russland ausgesprochen.

Die Bluttat in der in US-Schule bezeichnete Medwedjew als eine „schreckliche Tragödie". „Ich bin

völlig mit denjenigen einverstanden, der gegen einen freien Umlauf von Waffen plädieren", schrieb der Regierungschef auf Facebook. „Das ist auch meine prinzipielle Position."Im Jahr 2010 hatte Medwedjew, damals noch russischer Präsident, die Gesetz verschärfen lassen, die den Umgang mit nicht tödlichen Schusswaffen in Russland regeln. Am Freitag hatte ein Amokläufer in einer Grundschule in Newtown im US-Bundesstaat Connecticut 26 Menschen, darunter 20 Kinder zwischen sechs und sieben Jahren, erschossen und danach Selbstmord begangen. Davor hatte der 20-Jährige seine Mutter getötet. Der Amoklauf löste Diskussionen über eine Verschärfung des US-Waffenrechts aus.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti. 

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