Syrien: Terroristen fordern Lösegeld für gekidnappte Russen

Die Terroristen, die am Montag zwei russische Staatsbürger und einen Italiener entführt haben, haben Lösegeld für die Freilassung der Geiseln gefordert. Das teilte das russische Außenministerium am Dienstag mit. Den Angaben zufolge sind die drei Entführten Mitarbeiter eines nahe der Oppositionshochburg Homs ansässigen Stahlunternehmens. Per Telefon haben die Entführer vom

betroffenen Unternehmen Lösegeld als Auflage für eine Freilassung der Geiseln gefordert, so das Ministerium. Laut der russischen Botschaft in Damaskus waren die Geiseln „von Unbekannten" kidnappt worden, als sie von Tartus nach Homs unterwegs waren. In Tartus befindet sich ein Stützpunkt der russischen Marine. Außenminister Sergej Lawrow versicherte am Dienstag, die russischen Diplomaten würden alles Notwendige tun, um die Geiseln zu befreien. Nach amtlichen russischen Angaben befinden sich mindestens 5300 russische Staatsbürger in Syrien. Beim Gros von ihnen handelt es sich um mit Syriern verheiratete Russinnen und ihre Kinder.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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