Zivilschutz: Katastrophenrate in Russland steigend

Das russische Zivilschutzministerium hat eine steigende Zahl von technischen Unfällen und Katastrophen verzeichnet. Die Zahl der Todesopfer hingegen ist rückläufig.

Von Januar bis September haben sich landesweit 193 technische Unfälle und Katastrophen (ohne Brände im Wohnsektor und in Objekten der Volkswirtschaft) ereignet, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Das sind 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei starben 551 Menschen. Im Jahr zuvor hat es 668 Todesopfer gegeben. Bei den Unfällen und Katastrophen kamen in diesem Jahr fast 24000 Menschen zu Schaden. Im Vorjahreszeitraum waren es 962 gewesen.

Zu den technischen Katastrophen zählt das russische Zivilschutzministerium auch Terrorakte wie den Doppelanschlag vom 3. Mai auf einen Polizeiposten in der Kaukasus-Republik Dagestan, bei dem 13 Menschen getötet und 87 weitere verletzt wurden.

Im vergangenen Jahr waren der Untergang des Ausflugsschiffs „Bulgaria" an der Wolga (122 Tote), das Flugzeugunglück bei Petrosawodsk (47 Tote) und der Bombenanschlag auf den Moskauer Flughafen Domodedowo (37 Tote) nach Angaben des Zivilschutzes die größten technischen Katastrophen.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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