Sechs russische Touristen bei Schneemobil-Unfall in Norditalien getötet

Bei einem Unfall mit einem Schneemobil sind am Freitagabend in den italienischen Alpen sechs russische Touristen ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden.

Wie der russische Generalkonsul in Mailand, Alexej Paramonow, dem Fernsehsender „Rossija 24" unter Berufung auf vorläufige Ermittlungsangaben sagte, hatte sich das Unglück wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer schwierigen Piste ereignet.

Der Motorschlitten soll nach 22:00 Uhr Ortszeit im norditalienischen Gebiet Trentino Alto Adige in 2000 Meter Höhe von der Piste abgekommen und von einem Abhang gestürzt sein.

Laut Paramonow wird unter anderem ein technischer Defekt am Schneemobil als eine mögliche Unfallursache vermutet.

Das russische Generalkonsulat in Mailand habe Kontakt mit der zuständigen Ermittlerbehörde, mit dem Reisevermittler in Italien und der Leitung des Krankenhauses hergestellt, in das die zwei überlebenden Touristen gebracht worden seien, so Paramonow. Der Zustand der Verletzten werde als mittelschwer eingeschätzt.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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