VII. Deutsch-Russische Festtage in Berlin

Vom 14. bis 16. Juni 2013 wird der digibet Pferdesportpark in Berlin-Karlshorst erneut zur Festmeile. Bereits zum siebten Mal finden hier die Deutsch-Russischen Festtage statt und bilden in diesem Jahr gleichzeitig den Abschluss des Russlandjahres in Deutschland. Unter dem Motto „Russland und Deutschland - gemeinsam die Zukunft gestalten“ gibt es drei Tage lang ein reiches Programm in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung, Jugend und Tourismus für die ganze Familie.

So wie jedes Jahr präsentiert sich das größte deutsch-russische Kulturfest in Deutschland bei kostenlosem Eintritt und unter freiem Himmel. Im Vordergrund stehen kulturelle und kulinarische Erlebnisse aus beiden Ländern. An allen drei Festtagen erwarten die Besucher der Festtage kulturelle und musikalische Highlights. Neben Karat, die mit ihrem Hit „Über sieben Brücken musst Du gehen" Musikgeschichte schrieben, treten unter anderem der klassische Opernsänger Alexey Koslovsky und die Band Melnitsa aus Berlins Partnerstadt Moskau auf.

Bei der Rocknacht, die traditionell am Samstagabend stattfindet und besonders unter jungen Leuten beliebt ist, gibt es jedes Jahr aufs Neue bekannte Musikgrößen aus Russland. Bratya Grim, Leto und BI2 – sie alle standen bereits auf der Hauptbühne der Deutsch-Russischen Festtage. In diesem Jahr ist es die traditionsreiche russische Band Kalinov Most, die am Abend für Stimmung bei den Feiernden sorgen wird. Zum ersten Mal treten die Gewinner des Online-Wettbewerbs „Russischer Bandcontest" als Vorband bei der Russischen Rocknacht auf. Drei Monate lang konnten Fans aus 28 Bands ihren Favoriten auswählen. BriZ, Airwood und Rocklabirint haben das Rennen für sich entschieden und dürfen nun als Gewinner bei den Festtagen die Besucher auf die Rocknacht einstimmen.

Foto: Deutsch-Russische Festtage e.V.

Als langjähriger Partner der Festtage präsentiert Moskau auch in diesem Jahr ein vielseitiges Verlags- und Literaturprogramm. Literaturbegeisterte kommen bei Lesungen mit deutschen und russischen Autoren voll auf ihre Kosten. Im Literaturzelt der Festtage vertreten sind in diesem Jahr unter

anderem bekannte Größen der modernen russischen Literatur wie Schriftsteller und Publizist Juri Poljakow sowie Kinderschriftsteller und Dichter Jurij Ljubimov. Im Pavillon „Bücherstadt Moskau" stellen sich führende Moskauer Verlage, wie Olma und Eksmo vor, die sowohl Neuerscheinungen als auch Neuauflagen der russischen Klassik im Gepäck haben.

Für reichlich Abwechslung auf dem Festtagsgelände sorgen weitere Programmpunkte, wie das Eddie-Rosner Jazzfestival, das Jugendfestival „Neuer Wind" oder die Vorführung des Psychothrillers „Stahlschmetterling" von der Russischen Filmwoche in Berlin. Im Sportbereich der Festtage organisieren deutsche und russische Sportvereine im GAZPROM Schalke 04 Sportareal Vorführungen, Aktionen zum Mitmachen und Wettkämpfe im Fußball, Boxen, Judo und Schach. Alles unter dem Motto „beFair, beFIT – Integration durch Sport – Sport gegen Gewalt".

Erstmals in diesem Jahr findet im Rahmen der Festtage „Sabantui" statt, ein traditionell tatarisches Fest, bei dem die Besucher durch Spiele, musikalische Vorführungen und sportliche Aktivitäten mit tatarischen Traditionen bekannt gemacht werden. Ebenfalls eine Neuheit ist das Jugendfestival „Kultur Brücke", welches unter anderem durch Tanz- und Theatervorführungen einen tiefen Einblick in die Kultur der Russlanddeutschen gewährt.

In den letzten Jahren haben die Deutsch-Russischen Festtage regelmäßig über 150.000 Besucher verzeichnen können. Veranstalter der Festtage ist der 2005 gegründete gemeinnützige Verein Deutsch Russische Festtage e.V. Ziel des Vereins ist die Förderung der deutsch-russischen Beziehungen, insbesondere auf den Gebieten der Kultur, Sprache, Wissenschaft, Politik und Sport. Die gleichnamigen Festtage werden einmal im Jahr auf der Trabrennbahn Karlshorst veranstaltet.

Sponsoren und Partner der Festtage sind die GAZPROM Germania GmbH, die Wintershall Erdgas Handelshaus GmbH & Co. KG, die Stiftung Russkij Mir, die russische Agentur Rossotrudnitschestwo sowie die Partnerstädte Berlins und Lichtenbergs, Moskau und Kaliningrad.

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