Ausstellung in Berlin: Befreiungsmission der Roten Armee in Europa

Bis zum 30. Mai 2015 kann im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin noch die Ausstellung „Verbrechen des Nationalsozialismus. Befreiungsmission der Roten Armee in Europa" besucht werden.

Die Ausstellung steht ganz im Zeichen des 70-jährigen Jubiläums des Endes des Zweiten Weltkriegs und erinnert an den immensen Blutzoll, den das sowjetische Volk infolge des Angriffs durch Nazi-Deutschland und der anschließenden Okkupation zu entrichten hatte. Mehr als 700 Dokumente und Unterlagen, die in mühseliger Archivforschung zusammengetragen wurden, und von denen viele zum ersten Mal präsentiert werden, sollen die historische Wahrheit in Bezug auf die Gräueltaten des Nationalsozialismus darstellen. Neben den Folgen des Vernichtungskrieges, geführt von Nazi-Deutschland, beschäftigt sich die Ausstellung auch mit der Befreiung der von den Faschisten okkupierten osteuropäischen Länder und der humanitären Hilfe durch die Rote Armee.

Foto: Pressebild

Die thematische Wanderausstellung fand bereits im Moskauer Zentralmuseum des Großen Vaterländischen Krieges und in einigen anderen russischen Städten statt und wird nun mit Unterstützung von Rossotrudnichestvo in den europäischen Ländern, die vor 70 Jahren von sowjetischen Soldaten befreit wurden, gezeigt.

Ergänzt wird dieses Projekt durch die Kunstausstellung „Und die gerettete Welt gedenkt", die den Heldentaten der sowjetischen Soldaten bei der Befreiung Osteuropas vom Nationalsozialismus gewidmet ist. Sie zeigt Frontzeichnungen und Skizzen von 1945, die vor Augen führen, wie die Bevölkerung der osteuropäischen Länder die Soldaten der Roten Armee begrüßte.

Zusätzlich können die Besucher eine umfangreiche Grafiksammlung des Museums mit einigen Werken des bekannten Künstlers der I. Weißrussischen Front K. M. Moltschanow, die ausdrucksvolle Serie „Berliner Bilder" des russischen Volkskünstlers B. D. Nemenski sowie Bilder junger zeitgenössischer Künstler bestaunen, die sich mit Krieg und Frieden auseinandersetzen.

Mehr über die Ausstellung erfahren Sie auf der Webseite des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin.

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