Dossier: Was vom Holocaust im Gedächtnis blieb

Tass
Kurz vor dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus machte das Projekt "Yolocaust" von sich reden: Auf seiner Webseite stellt es lebensfrohe Selfies vor dem Berliner Denkmal für die ermordeten Juden mit erschütternden Szenen aus NS-Konzentrationslagern zusammen. Damit verdeutlicht es ein Problem, das vor einigen Jahren bereis ein russischer Dokumentarfilm aufgriff: Das kollektive Gedächtnis lässt nach. Umso wichtiger ist es, an den Horror des Holocaust zu erinnern.

Zeitzeugen erinnern sich an die Befreiung von Auschwitz

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Am 27. Januar 1945 befreite die sowjetische Armee unter Oberbefehlshaber Marschall Konew die letzten Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz. Zum 70. Jahrestag veröffentlichte RBTH die Erinnerungen von Zeitzeugen.

Auschwitz verstehen, den Hass bezwingen

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Vor zwei Jahren lasen in Krasnojarsk russische Schauspieler aus dem Theaterstück „Die schwarze Milch oder die Klassenfahrt nach Auschwitz“. Holger Schobers Werk ist eine bewegende Geschichte über die Überwindung des Hasses. Diese Krankheit gebe es wieder in unserer Gesellschaft und müsse geheilt werden, sagt Regisseur Andrjus Darjala, der das Stück auf die Bühne brachte.

Jugend und Holocaust: „Ist das nicht ein Tapetenkleister?“

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Der Dokumentarfilm „Holocaust – ist das nicht ein Tapetenkleister?“ sorgte bei seinem Erscheinen im Jahr 2013 für Furore in Russland. Er zeigt eindrücklich, wie wenig die Russen heute über die Schoah wissen – und wissen wollen.

Kontschalowski: „Die neue Generation der Deutschen trifft keine Schuld“

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Der russische Film „Paradise“ thematisiert den Holocaust und wurde in die Oscar-Shortlist für den besten fremdsprachigen Film aufgenommen. Er handelt von zwei Protagonisten: dem SS-Offizier Helmut und der russischen Fürstin Olga, die nach Frankreich ausgewandert ist. RBTH hat vor der Filmpremiere mit Andrei Kontschalowski gesprochen.

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