Vom Dreikäsehoch bis zum Student: Russisch lernen in Berlin

Dr. Brigitte Dreßler, Leiterin des Testzentrums TORFL und Ansprechpartnerin des Lichtenberger Netzwerkes für bilinguale deutsch-russische Bildung und Kultur. Foto: Olga Schtyrkina

Dr. Brigitte Dreßler, Leiterin des Testzentrums TORFL und Ansprechpartnerin des Lichtenberger Netzwerkes für bilinguale deutsch-russische Bildung und Kultur. Foto: Olga Schtyrkina

Fremdsprachenkenntnisse gelten am Arbeitsmarkt als Schlüsselqualifikation. Bilinguale Bildungsangebote stoßen daher auf großes Interesse, das gilt auch hinsichtlich der russischen Sprache. Im Berliner Lichtenberger Netzwerk kooperieren dazu Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Hochschule.

Im Berliner Bezirk Lichtenberg befindet sich das Deutsch-Russische-Museum Berlin-Karlshorst, das jedes Jahr Zehntausende Besucher anzieht. Und über zehntausend russischsprachige Bürger leben auch in Lichtenberg, immerhin etwa fünf Prozent der Bewohner. Die bilinguale Kita Römerweg, die zweisprachigen Schulen Mildred-Harnack-Europaschule und Lew-Tolstoi-Grundschule sowie die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

(HTW) haben ein gemeinsames Projekt zur Förderung deutsch-russischer Bildung und Kultur ins Leben gerufen, das Lichtenberger Netzwerk. Nicht nur in Lichtenberg will das Netzwerk dazu beitragen, Kinder und Jugendliche für die russische Sprache zu begeistern und bei ihnen Interesse für Land und Leute zu wecken.

Die Mildred-Harnack-Europaschule und die Lew-Tolstoi-Grundschule gehören zur Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB), die bilingualen Unterricht unter dem Dach verschiedener Berliner Schulen anbietet, dabei nicht nur Russisch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei den Schulen auch auf der Landeskunde. Zweisprachiger Unterricht steht allen Berliner Schülern offen, meist entscheiden sich für eine dieser Schulen Eltern, die entweder zu Hause bereits mehrere Sprachen sprechen oder großen Wert auf den Erwerb von Fremdsprachen legen...

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