Goldman Sachs soll Russlands Investitions-Image aufpolieren

Goldman Sachs soll Russland zur Verbesserung des Investitionsimages verhelfen. Das Wirtschaftsministerium in Moskau hat im Januar mit der US-Bank eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Demnach wird die führende Investmentbank der Welt als Hauptberater engagiert, berichten russische Medien. Konkrete Projekte sollen von einer Arbeitsgruppe ausgearbeitet werden, der unter anderem Vertreter der beiden größten russischen Banken, Sberbank und VTB, sowie des Wirtschaftsministeriums und des Russischen Fonds für Direktinvestitionen angehören werden.

Ziel ist es, das Investitionsklima Russlands in der Weltarena zu verbessern. Unter anderem ist geplant, mit Ratingagenturen und ausländischen Unternehmerverbänden enger zusammenzuarbeiten, Konferenzen und Präsentationen für Investoren in Russland und im Ausland zu veranstalten.Auch sollen regelmäßig Geschehnisse analysiert werden, die das Russlandbild der Investoren beeinflussen.

Die Vergütung, die Goldman Sachs in den nächsten drei Jahren für seine Beratungshilfe kassieren wird, ist nach Angaben der Zeitung Finmarket auf höchstens 500 000 US-Dollar festgesetzt worden.

Wirtschaftsminister Andrej Beloussow hatte bereits im Oktober auf die Notwendigkeit verwiesen, das Investitionsimage Russlands zu verbessern, um die zunehmende Kapitalabwanderung zu stoppen.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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