Petersburger Kirow-Werk schluckt deutschen Werkzeugmaschinenbauer Monforts

Das Petersburger Kirow-Werk, einer der größten Maschinenbaubetriebe im Nordwesten Russlands, hat den deutschen Werkzeugmaschinenproduzenten Monforts Werkzeugmaschinen GmbH & Co gekauft.

„Im Rahmen des Geschäfts sind 100 Prozent der Aktien von Monforts in das Eigentum des Kirow-Werkes übergegangen", heißt es in der Mitteilung der russischen Firma. Die Geschäftssumme wird nicht genannt. Wie ein Vertreter des Kirow-Werkes präzisierte, hatte das 130-Angestellte-Unternehmen Monforts früher Privatpersonen gehört.

Die Monforts-Erzeugnisse werden unter anderem bei der Kraftfahrzeugproduktion, im Turbinenbau, bei der Herstellung von Windkraftanlagen, Pumpen, Antriebsmechanismen und bei der Keramikbearbeitung verwendet.

„Der Erwerb der Monforts Werkzeugmaschinen GmbH & Co soll zur Entwicklung der Technologien und Kompetenzen des russischen Betriebes bei der Produktion von Innovationserzeugnissen und der Herstellung von Präzisions- und effektiven Werkzeugmaschinen beitragen", wird in der Mitteilung des Kirow-Werkes betont.

Die Firma Kirow-Werk war 1992 gegründet worden. Sie produziert Traktoren und andere Erzeugnisse des Landmaschinenbaus, Ersatzteile, Walzgut und Energieanlagen. Die Monforts Werkzeugmaschinenbau GmbH & Co war 1884 in Deutschland gegründet worden und hat heute die Vertretungen in mehr als 30 Ländern. Im Jahr 2012 hat der Erlös von Monforts etwa 28 Millionen Euro betragen.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.