Russisches Adoptivkind in USA zu Tode misshandelt? Washington hilft Moskau bei Ermittlung

Das US-Außenministerium wird Russland in Verhandlungen mit den texanischen Behörden zum Todesfall des russischen Adoptivkindes Maxim Kusmin unterstützen, so ein Sprecher des US-Außenamtes zu RIA Novosti.

Pawel Astachow, der russische Beauftragte für Kinderrechte, hatte der Adoptivmutter aus Texas vorgeworfen, den Dreijährigen mit Psychopharmaka ruhiggestellt und vor dem Tod schwer misshandelt zu haben. Das Ermittlungskomitee Russland leitete Untersuchungen ein. Wie Vertreter der russischen Behörden angaben, erklärte sich die Staatsanwaltschaft von Texas bereit, bei der Ermittlung zum Tod des Kindes mit Moskau zusammenzuarbeiten. „Wir werden der russischen Botschaft und den Mitarbeitern des Konsulats bei der Sicherung der Möglichkeit für Verhandlungen mit den entsprechenden Behörden in Texas weiterhelfen", so der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

Der US-Außenamtssprecher erläuterte, dass das Außenministerium lediglich die Funktion eines Vermittlers zwischen den örtlichen Behörden und dem interessierten Land ausübe, da die Behörden der US-Bundesstaaten für die Ermittlung von Tragödien wie dem Tod des Knaben zuständig seien.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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