Filmregisseur Alexej German tot - Sein letzter Streifen „faktisch fertig“

Der Filmstreifen „Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein", an dem der in der Nacht zum Donnerstaggestorbene Regisseur Alexej German sen. seit den 90er Jahren gearbeitet hat, ist nach Worten seinen Sohnes und Kollegen Alexej German jr. „faktisch fertig". „Es muss noch am Ton gearbeitet werden. Alles andere ist fertig", sagte er. „Diese Arbeit wird in absehbarer Zeit abgeschlossen. Mein Vater war schon schwer krank, als er daran arbeitete. Die Arbeit verlief langwierig und qualvoll."

Wie German jr. erklärte, war dieser Streifen, der nach einem gleichnamigen Roman von Arkadi und Boris Strugazki gedreht wurde, „das wichtigste Werk" im Leben seines Vaters.

Alexej German sen. war Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Filmproduzent. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „20 Tage ohne Krieg" (1975), „Mein Freund Iwan Lapschin" (1984) und „Khroustaliov, mein Wagen!" (1998).

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.