Russland verurteilt scharf Bombenanschlag in Damaskus

Moskau hat den jüngsten verheerenden Bombenanschlag in der syrischen Hauptstadt Damaskus scharf verurteilt.

"Wir rufen alle Staaten auf, die Einfluss auf die Extremisten in Syrien haben, von ihnen die Einstellung

derartiger terroristischer zu fordern", erklärte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Donnerstag in Moskau. "Es kommt darauf an, günstige Bedingungen für die Aufnahme eines umfassenden innersyrischen Dialogs auf der Grundlage des Genfer Kommuniques vom 30. Juli 2012 zu schaffen", betonte der Diplomat.

Bei dem Anschlag am Donnerstag waren westlichen Agenturen zufolge mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen und rund 200 verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter habe im Stadtzentrum von Damaskus vor dem Hauptsitz der regierenden Baath-Partei eine Autobombe gezündet, meldeten sie unter Berufung auf das syrische Fernsehen.

Durch die Wucht der Explosion wurden Gebäude in einem Umkreis von 400 Metern zum Teil stark beschädigt und dutzende geparkte Autos zerstört. Die Bombe detonierte 150 Meter von der russischen Botschaft, in der mehrere Fenster eingedrückt wurden. Das Gebäude selbst erlitt leichten Schaden.

Nach Schätzung der syrischen Sicherheitskräfte hatte die Bombe eine Sprengkraft von etwa 1000 Kilogramm TNT. Nach Angaben der russischen Botschaft war der Anschlag nicht gegen sie gerichtet. Die syrische Opposition verurteilte den Anschlag, zu dem sich bislang niemand bekannt hat.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.