Kleines Land – großes Kino: Zweites österreichisches Filmfestival in Moskau

Das österreichische Kulturforum veranstaltet mit der Unterstützung des österreichischen AußenwirtschaftsCenter Moskau von 27. Februar bis 3. März 2013 im Moskauer Kino 35mm bereits das zweite Festival des zeitgenössischen österreichischen Films.

Unter dem Motto „Neue österreichische Filme“ widmet man sich diesmal „den drei bedeutendsten Strömungen des brillanten europäischen Kinos“, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Auf dem Programm stehen drei Filme in abendfüllender Länge sowie das Kurzfilmprogramm „Horizonte und Perspektiven des neuen österreichischen Films“. Den Auftakt macht mit „Die Wand“ von Julian Pölsler die Verfilmung eines literarischen Stoffes, der bisher als filmisch nicht umsetzbar gegolten hatte. Der Regisseur stellt sein „beeindruckendes Genreexperiment“, das bei der Berlinale erfolgreich Weltpremiere hatte, persönlich vor.

Außerdem auf dem Programm: Der mehrfach preisgekrönte Film „Kuma“ von Umut Dag, - „ein aktuelles soziales Statement“ -  und der zweite Streich in Ulrich Seidls „Paradies“-Trilogie „Paradies: Glaube“. Der „skandalumwitterte Autorenfilm“ wurde auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig  mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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