Keine Zypern-Hilfe aus Russland - Verhandlungen in Moskau zu Ende

Die Verhandlungen Russlands mit Zypern sind zu Ende. Die Vorschläge des krisengeschüttelten Inselstaats haben das Interesse Moskaus nicht wecken können, so der russische Finanzminister Anton Siluanow am Freitagvormittag.  Die Delegation aus dem von der Finanzkrise betroffenen Zypern mit Finanzminister Michalis Sarris an der Spitze, hatte einige Tage lang Treffen in Moskau abgehalten, auf denen die Zypern-Hilfe zur Sprache kam.

„Gestern haben wir die letzte Verhandlungsrunde geführt. Die Verhandlungen sind zu Ende. (...) Ihre Vorschläge waren wie folgt: eine Staatsfirma gründen und die Aktiva der Gasvorkommen übergeben, den russischen Investoren die Teilnahme anbieten, Obligationen kaufen und danach in Aktien gehen. Unsere Investoren haben diese Frage erwogen, aber kein Interesse gezeigt", so Siluanow zu Journalisten.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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