Moskau schließt Beisetzung Boris Beresowskis in Russland nicht aus

Moskau ist bereit, die Frage der Beisetzung des in Ungnade gefallenen Großunternehmers Boris Beresowski in Russland zu erwägen, sollte ein dahingehender Antrag einlaufen. Das wird im Twitter-Mikroblog des Internet-TV-Senders „Doschd" unter Berufung auf den Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mitgeteilt.

Der russische Ex-Oligarch und ehemalige Politiker war am Samstag im Alter von 67 Jahren gestorben. Beresowski wurde in seinem Haus in der Nähe von London tot aufgefunden. Als vermutliche Todesursache wurde ein Herzstillstand genannt. Wie Peskow anmerkt, war Beresowski in den 90er Jahren eine sehr einflussreiche Person. In den 2000er Jahren sei seine Rolle eher gering gewesen, so der Sprecher. „Beresowski war ein deutlicher Widersacher Putins - nicht nur in politischer Hinsicht, sondern auch von anderen Stadtpunkten aus", zitiert der Sender Peskow.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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