Russland und China vereinbaren Kooperation im Energiebereich

Russische und chinesische Unternehmen haben am Freitag in Moskau, nach Abschluss der Verhandlungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Vorsitzenden der VR China, Xi Jinping, mehrere wichtige Abkommen im Energiebereich geschlossen. Der Vorstandsvorsitzende der russischen Energieholding Gazprom, Alexej Miller, und der Chef der Chinesischen nationalen Öl- und Gaskorporation (CNPC), Jiang Jiemin, unterzeichneten ein Absichtsprotokoll über die Kooperation beim Transport von russischem Erdgas durch Rohrleitungen auf der so genannten östlichen Route nach China.

Der Präsident des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, signierte mit dem CNPC-Chef ein Abkommen über die Hauptbedingungen für die Lieferung von Rohöl nach China und ein Abkommen über die Erkundung, die Förderung und den Absatz von Energieträgern. Ein weiteres Abkommen beinhaltet die Kooperation beim Bau und Betrieb einer Erdölraffinerie in Tianjin und sowie bei der Erkundung und der Förderung von Erdöl.

Der Vorstandsvorsitzende des russischen Elektrizitätsunternehmens Inter RAO UES, Boris Kowaltschuk, signierte mit dem Chef der staatlichen Stromnetzkorporation Chinas ein Abkommen über die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Projekt für die russisch-chinesische Kooperation im Bereich der Elektroenergie. Der Chef des russischen Aluminium-Herstellers Rusal, Oleg Deripaska, signierte mit dem Präsidenten der Aluminium-Korporation Chinas ein Absichtsprotokoll über die zukünftige Zusammenarbeit.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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