Beresowski-Obduktion: Putin-Gegner hatte gebrochene Rippe

Die Obduktion des am 23. April erhängt aufgefundenen Boris Beresowski hat eine gebrochene Rippe ans Tageslicht gebracht, berichtet das Online-Portal des „Guardian" unter Hinweis auf Familienmitglieder des Ex-Oligarchen. Blutergüsse wurden jedoch keine am Körper des Toten

Zur Ermittlung der genauen Umstände des überraschenden Ablebens von Beresowski werden als nächstes toxikologische und histologische Gewebeanalysen durchgeführt. Erst in einigen Wochen, sobald die Ergebnisse dieser Untersuchungen vorliegen, wird die offizielle Todesursache bekanntgegeben.

Beresowski war am Samstag von einem Leibwächter leblos im Badezimmer seines Anwesens in Ascot, Berkshire, aufgefunden worden.

Die Beerdigung Beresowskis kann dem „Guardian" zufolge frühestens in sechs Wochen stattfinden, wenn die polizeilichen Ermittlungen beendet sind und der Leichnam den Verwandten zurückgegeben wird. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hatte zuvor mitgeteilt, dass Moskau bereit sei, das Begräbnis des in Ungnade gefallenen Oligarchen zu besprechen. Wie die britische Zeitung unter Hinweis auf Freunde des verstorbenen Russen ausführt, soll Beresowski aber eher in London oder in Israel beerdigt werden.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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