Kaspersky Lab vereinbart Zusammenarbeit mit Interpol

Kaspersky Lab wird beim Kampf gegen Cybergefahren auf internationaler Ebene aktiv mit einer Spezialeinheit von Interpol, die sich mit der Verbrechensbekämpfung auf dem Gebiet von Spitzentechnologien befasst - dem INTERPOL Global Complex for Innovation (IGCI) - zusammenarbeiten. Dies gab der Pressedienst des Unternehmens bekannt. Die Vereinbarung wurde

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im Laufe von Verhandlungen erzielt, an denen auch der Generaldirektor von Kaspersky Lab Jewgeni Kasperski, der Generalsekretär von Interpol Ronald Noble und der Exekutivdirektor von IGCI Noboru Nakatani in der Repräsentanz von Kaspersky Lab in Moskau teilnahmen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Interpol wird Kaspersky Lab die Sektion IGCI in Form von breit angelegter Beratungstätigkeit bei der Aufklärung von Cyberkriminalität unterstützen und auch Fachleute in das Büro von IGCI, das 2014 in Singapur eröffnet wird, entsenden. Zudem wird das Unternehmen Interpol dabei unterstützen, künftig verstärkt auf Expertisen der Strafverfolgungsbehörden verschiedener Länder im Kampf gegen Cybergefahren und Cyberkriminalität zu setzen.

„Ich habe lange Jahre versucht, die Gründung von einem sogenannten Internet-Interpol voranzutreiben, und nun ist es endlich Realität geworden", teilte Jewgeni Kasperski am Ende der Verhandlungen mit. „Wir beteiligen uns aktiv an der Aufklärung von Cyberkriminalität, indem wir den Strafverfolgungsbehörden verschiedener Länder weltweit unser Fachwissen, unsere Technologie und unsere Ressourcen zur Verfügung stellen. Nun haben die Verbrecher keine Möglichkeit mehr, in irgendeinem fernen Land ‚unterzutauchen' und sich hinter physikalischen Grenzen zu verstecken."

„Die Unterstützung, die Kaspersky Lab der Interpol-Sektion IGCI gewährt, ermöglicht es den Strafverfolgungsbehörden in den über 190 Ländern, die sich Interpol angeschlossen haben, auf das benötigte Fachwissen für die erfolgreiche Aufklärung von Cyberkriminalität und den Schutz des internationalen Cyberspace zurückgreifen zu können", merkte Noboru Nakatani an.

„Dem internationalen Verbrechen kann man nicht allein entgegentreten. Eben deshalb ist das Wissen von Fachleuten und deren Hilfe derart wichtig für unsere Arbeit. Ich bin überzeugt, dass für eine erfolgreiche Aufklärung und Verhinderung von Cyberkriminalität die nationalen und internationalen Strafverfolgungsbehörden mit anerkannten Fachleuten auf dem Gebiet der Informationssicherheit zusammenarbeiten müssen, und zweifelsohne gibt es bei Kaspersky Lab genau solche Fachleute", unterstrich Ronald Noble.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ITAR-TASS.