ThyssenKrupp startet Pilotprojekt im Ural

Der weltweit führende Anbieter von Maschinen für die Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen ThyssenKrupp Fördertechnik hat einen Vertrag mit einem Schwermaschinenbau-Werk im Ural

unterzeichnet. Der russische Partner fertigt Anlagen für das Hüttenwesen, den Bergbau und die Erdöl- und Erdgasindustrie. Zu seinen Kunden zählen unter anderem die Konzerne Gazprom Neft, Rosneft, Severstal, ArcelorMittal und Vizag Steel.

Das deutsche Unternehmen wird dem russischen Werk Engineering-Lösungen von der Planung und Entwicklung neuer Technologien bis zu deren Implementierung liefern. Das geplante Produktionsvolumen im Rahmen des gemeinsamen Projektes beträgt 2.500 Tonnen. Die Maschinen und Anlagen sollen in Russland und den GUS-Ländern vertrieben werden. Schon für Mitte 2014 ist die erste Lieferung von Stahlbaukonstruktionen an ein kasachisches Energieunternehmen vorgesehen. Die Anlagen sollen für die Verarbeitung von Gesteinen eingesetzt werden.

Über den Vertrag wurden sich die Seiten ungewöhnlich schnell einig. Die ersten Verhandlungen mit den Maschinenbauern aus dem Ural führte Klaus Mangold, Vorstandsmitglied von ThyssenKrupp, im Herbst 2012. Schon im Dezember fuhr eine Delegation technischer Experten von ThyssenKrupp Fördertechnik nach Jekaterinburg, um die technischen Potentiale des Standortes und die Qualifikation des Personals zu analysieren. Im Rahmen dieser Reise wurde die Umsetzung eines gemeinsamen Pilotprojektes beschlossen.

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