Russland schätzt Ausgaben für Expo 2020 in Jekaterinburg auf zwei Mrd. Dollar

Russland schätzt die Ausgaben für die Vorbereitung der Weltausstellung Expo 2020, wenn diese in Jekaterinburg veranstaltet wird, auf rund zwei Milliarden Dollar, die Rückflussdauer der Investitionen soll laut Vizepremier Arkadi Dworkowitsch etwa zwei Jahre betragen. „Wir planen das nicht als ein Verlust-Projekt", sagte Dworkowitsch, Leiter des Organisationskomitees von Expo 2020, am Montag. „Dieses Projekt bietet zudem Entwicklungsmöglichkeiten für die Stadt."

Zu den Ausgaben für die Expo-Veranstaltung sollten nach seiner Ansicht nicht die Investitionen in die Modernisierung des Flughafens von Jekaterinburg sowie die Ausgaben gezählt werden, die im Zuge der Vorbereitungen auf die Fußball-WM 2018 getroffen werden.

Neben Jekaterinburg bewerben sich Dubai (VAE), Izmir (Türkei), Ayutthaya (Thailand) und Sao Paulo (Brasilien) um die Veranstaltung von Expo 2020. Die Entscheidung wird im November 2013 getroffen. Moskau hatte für die Austragung von Expo 2010 kandidiert, zum Austragungsort wurde aber Schanghai gewählt.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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