Chemiefirmen Uralchimplast und Hüttenes-Albertus produzieren gemeinsam

Der russische Produzent von synthetischen Harzen OAO Uralchimplast und das deutsche Chemieunternehmen Hüttenes-Albertus GmbH haben am Mittwoch einen Gesellschaftervertrag zur Gründung eines Joint Venture für die Produktion von Gießerei-Erzeugnissen unterzeichnet.

Der Aufsichtsratsvorsitzende von OAO Uralchimplast, Alexander Gerdt, teilte am Mittwoch mit, dass in das Gemeinschaftsunternehmen mit jeweils gleichen Anteilen mehr als zehn Millionen Euro investiert

werden. „Jetzt erfolgt eine intensive Übergabe von Technologien von der deutschen Seite an die russische und eine intensive Marktforschung. Die deutsche Seite hat bereits rund 2,5 Millionen Euro investiert. Im Sommer wird in einer Aufsichtsratssitzung beschlossen, welchen Umfang, welche Kapazitäten und welches Technologiedesign die neue Produktion haben wird", sagte Gerdt und fügte hinzu, dass für den Start des Unternehmens rund anderthalb Jahre erforderlich sein werden.

Wie es in einer Mitteilung der regionalen Behörden heißt, will das neue Gemeinschaftsunternehmen ein breites Spektrum an Gießereiprodukten anbieten: Stoffe für Schwarz- und Buntmetallguss, die Produktion von Formen und Kernen, Metallschmelze und die Verarbeitung von Gussteilen zu Endprodukten. Die Produktionsstätte entsteht im Chemiepark „Tagil" in Nischni Tagil.

Geplant ist eine Produktionsleistung von 10.000 Tonnen im Jahr. Das Unternehmen werde seine Erzeugnisse auf den russischen Markt, in die Ukraine, nach Weißrussland und in andere GUS-Länder liefern, heißt es in der Pressemitteilung.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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