Putin: Brutale Waldvernichtung muss härter geahndet werden

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine wesentliche Verhärtung der Strafen für die brutale Vernichtung von Wäldern in Russland gefordert. „In erster Linie müssen ein exaktes Überwachungssystem eingerichtet sowie härtere Strafen für diejenigen festgelegt werden, welche den Wald brutal vernichten", sagte Putin am Donnerstag in einer Staatsratssitzung.

2012 sind Putin zufolge Ordnungsstrafen gegen 7000 Menschen für illegales Abholzen von Wäldern ausgesprochen worden. Der daraus entstandene Schaden habe zehn Milliarden Rubel (ca. 250 Millionen Euro) betragen, wovon nur zwei Prozent zurückerstattet worden seien.

Die 49-jährigen Pachtverträge gestatten es, nur eine einzige Waldernte „einzubringen", so Putin.  Was weiter geschehe, sei unklar. „Der Wald muss vor illegalem Abholzen bewahrt werden. In den zurückliegenden fünf Jahren ist dieses um 66 Prozent gestiegen und hat einen riesigen Umfang angenommen. Indessen ist der Absatz der gestohlenen Beute überhaupt unproblematisch."

Putin verwies zugleich darauf, dass die illegalen Abholzungen nur zu 60 Prozent aufgedeckt werden.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.