Finnische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt zum Fall Putin auf schwarzer Liste

Die Generalstaatsanwaltschaft Finnlands will eine Voruntersuchung zum Fall über die irrtümliche Aufnahme des russischen Präsidenten Wladimir Putin in die schwarze Liste der Polizei in die Wege leiten, berichtet die Website des Rundfunksenders Yl2 am Freitag. Der Gegenstand der Voruntersuchung sind die Handlungen eines Polizisten, der Putin ins Geheimregister der Polizei aufgenommen hat.

Finnische Medien teilten am 10. April mit, dassPutin wegen seinen Kontakten mit Bikern des russischen Bikerklubs „Nachtwölfe" auf die schwarze Liste gesetzt worden war.Dabei wurde Putin nicht bezichtigt, irgendwelche Verbrechen auf finnischem Territorium begangen zu haben. Aber theoretisch hätte man ihn an der Grenze zu Finnland verhaften können.

Die finnischen Rechtsschutzbehörden gestanden ihren Fehler schnell ein und nahmen den russischen Staatschef von der Liste. Wie Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, früher mitgeteilt hatte, nahm Putin diesen Zwischenfall ironisch auf.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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