Russisches Katastrophenschutzministerium baut ab 2014 an Meteoritenschild

Das russische Katastrophenschutzministerium beginnt im nächsten Jahr mit dem Aufbau eines Systems gegen Bedrohungen aus dem Weltall. An dem Projekt eines Systems zum Schutz vor

Weltraumgefahren werde bereits auf Expertenebene gearbeitet, teilte die Sprecherin der Behörde, Irina Rossius, mit. Die Umsetzung werde 2014 beginnen. Das System soll die Bevölkerung und das Territorium des Landes vor „kosmischen Bedrohungen" schützen.

Zuvor hatte Katastrophenschutzminister Wladimir Putschkow die Aufstellung von Dienststellen angekündigt, die sich mit der Abwehr von Meteoritengefahren befassen werden. „Wir werden mit der Wissenschaftsakademie und der Raumfahrtbehörde Roskosmos (...) sowie mit Kollegen aus Europa, Südostasien und Nordamerika eng kooperieren."

Am 15. Februar war ein mehrere Meter großer Meteorit über dem Ural in die Erdatmosphäre eingetreten und explodiert. Durch die Druckwelle und durch zersplittertes Fensterglas wurden in mehreren Regionen mehr als 1500 Menschen verletzt. Zahlreiche Augenzeugen filmten den über den Horizont rasenden Himmelskörper. Seine Splitter fielen wie Feuerbälle auf die Erde nieder und richteten beträchtliche Schäden an. Am schlimmsten betroffen wurde das Gebiet Tscheljabinsk.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.