Syrien und Nordkorea werden Hauptthemen des Russland-Nato-Treffens in Brüssel sein

In einer Sitzung des Russland-Nato-Rates am 23. April in Brüssel werden die Situation im Nahen Osten und in Syrien sowie Probleme der koreanischen Halbinsel zur Sprache kommen, wie der russische Vizeaußenminister Alexej Meschkow am Donnerstag Journalisten mitteilte.

Seinen Worten nach wird es in der Sitzung auch um die gegenseitigen Beziehungen zwischen Russland und der Nato in praktischer Hinsicht, darunter um die Situation in Afghanistan nach 2014, gehen, wenn die Internationale Sicherheitstruppe dieses Land verlassen wird.

Der Abzug der Truppen der internationalen Koalition aus Afghanistan ist für 2014 geplant. Im März teilte der Sprecher der Nato in Afghanistan, Dominic Midley, mit, dass die Nato-Truppen nach Abschluss ihrer Kampfmission im Jahr 2014 in diesem Land verbleiben und dort eine neue Mission einleiten sollen.

Die neue Mission soll die Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte sowie deren Unterstützung und fachliche Beratung umfassen.

Der UN-Sicherheitsrat hat seinerseits am Dienstag das Mandat der UN-Mission für die Unterstützung Afghanistans bis zum 19. März 2014 verlängert.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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