Russischer Biosatellit mit Kleintieren gestartet

Eine Sojus-2.1-Rakete mit dem Biosatelliten Bion-1M ist am Freitag um 12:00 Uhr MESZ vom Raumbahnhof Baikonur gestartet, wie RIA Novosti von einem Sprecher der russischen Weltraumbehörde Roskosmos erfuhr.

An Bord des Satelliten befinden sich mongolische Rennmäuse, Geckos, Buntbarsche und verschiedenartige Mikroorganismen und Pflanzen sowie künstliche Meteoriten.

Dem Sprecher zufolge soll der Bion-Landeapparat mit den Tieren und den dazugehörigen Ausrüstungen in einem Monat in Kasachstan landen.

Bion-1M, der erste russische Biosatellit seit dem Jahr 2007, soll auf einer 575 Kilometer hohen elliptischen Umlaufbahn die Erde umrunden.

Die Trägerrakete hat als Zusatzlast den Satelliten Aist (Storch), der von Studenten der Luft- und Raumfahrt-Universität Samara gebaut worden war, die an der Technischen Universität Berlin entwickelten Satelliten Beesat-2, Beesat-3 und SOMP sowie den US-amerikanischen Satelliten DOV-2 für die Erprobung von Technologien zur Fernbeobachtung der Erde ins All gebracht.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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