Amokschütze von Belgorod: Ich habe in die Hölle geballert

Der mutmaßliche Belgorod-Schütze, Sergej Pomasun, hat nach seiner blutigen Festnahme begonnen, Aussagen zu machen. Der offenbar verwirrte Mann will dabei nicht auf Kinder geschossen haben, sondern „in die Hölle".

Auf Videoaufnahmen von der Verhaftung, die die örtliche Vertretung des Innenministeriums veröffentlicht hatte, ist der Dialog mit Polizeibeamten festgehalten. „Ich habe nicht auf Kinder geschossen, sondern in die Hölle", sagte Pomasun. Auf die Nachfrage eines Beamten, auf wen er geschossen habe, wiederholte er lediglich das Wort „Hölle".

Der 31-jährige Sergej Pomasun soll am Montag in seiner Heimatstadt Belgorod das Feuer zunächst in einem Waffengeschäft dann auf der Straße davor eröffnet haben. Fünf Menschen, darunter eine Schülerin der siebenten Klasse, kamen vor Ort ums Leben. Ein 16-jähriges Mädchen starb im Krankenhaus.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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