Wladimir Putin: Tragödie in Boston muss internationale Anti-Terror-Kooperation anspornen

Die Tragödie in Boston muss Russland und die USA zu gemeinsamer Arbeit an der Beseitigung derartiger Bedrohungen bewegen, betonte Präsident Wladimir Putin am Donnerstag bei seiner im russischen Fernsehen live übertragenen „Fragestunde".

„Ich rufe einfach dazu auf, dass diese Tragödie uns beim Abwenden der gemeinsamen Bedrohungen zusammenbringt, von denen der Terrorismus eine der gefährlichsten ist", sagte er. „Ich möchte an unsere Bürger und an die US-Bürger sowie an alle Menschen appellieren, die diese Probleme internationalen Charakters verfolgen, und folgendes sagen: Russland selbst ist eines der ersten Opfer des internationalen Terrorismus gewesen", erklärte Putin.

Er sei nach eigenen Worten stets empört gewesen, als westliche Medien die Terroristen, die „brutale, blutige und abscheuliche Terrorakte auf dem Territorium Russlands begingen, niemals anders als als Aufständische und fast nie als Terroristen bezeichnet haben", so der russische Präsident. Den Terroristen wurde „Hilfe erwiesen", betonte er. „Sie bekamen Unterstützung mit Informationen, Finanzen und politischen Mitteln, sowohl direkt, als auch indirekt. Wir dagegen haben stets davon gesprochen, dass man enger zusammenarbeiten muss, statt Deklarationen abzugeben, dass dies eine gemeinsame Bedrohung sei."

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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