Wladimir Putin: Fall Magnitski abgeschlossen. Keine Folterungen und keine Fahrlässigkeit

Die Ermittlungen zum Tod von Sergej Magnitski, Jurist des Investmentfonds Hermitage Capital, in der Untersuchungshaft sind laut Präsident Wladimir Putin bis zum Schluss geführt worden. Dabei sei keine fahrlässige Tötung festgestellt worden.

„Die Ermittlung ist zu dem Schluss gekommen, dass es dabei keine böse Absicht und keine Fahrlässigkeit gab", sagte Putin im Fernsehsender Rossia-1. „Es war eine Tragödie. Es gab keine Folterungen, wie das behauptet wurde, und auch nichts anderes, was eine strafrechtliche Verfolgung von Amtspersonen erfordert hätte. Dieser Fall ist abgeschlossen."

Nicht abgeschlossen sei dagegen ein Verfahren gegen den Chef des Investmentfonds, William Browder, dessen Interessen Magnitski verteidigt hat. „Unsere Justizorgane sind der Ansicht, dass Browder gegen das russische Recht verstoßen hat, als er in Russland arbeitete, und dass er sich rechtswidrig bereichert hat", fügte Putin hinzu.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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